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News & Tipps rund um den Garten

Verwendung von Kräutern

Boretsch (Borago officinalis)
Wuchs: Stark verzweigter Wuchs mit schönen blauen Blüten, Höhe bis 70 cm, mehrjährig durch Selbstaussaat.
Standort: Er liebt einen sonnigen und feuchten aber durchlässigen Boden.
Ernte: Verwendung finden junge Blätter und Blüten, die bis zum Herbst geerntet werden können.
Verwendung: Blätter gehackt kann zu Salaten, Quark, Eiergerichten verwendet werden, Blüten und Blätter zum verfeinern und dekorieren von Kühlgetränken verwenden, Blätter können wie Spinat gekocht werden. Ein Aufguss mit frischen Blättern kann hustenlindernd wirken.

Bergbohnenkraut (Satureja montana)
Wuchs: Es erreicht eine Höhe von 30 cm und blüht unscheinbar blasslila bis in den späten Herbst. Mehrjährig
Standort: Der Platz sollte sonnig sein, der Boden nährstoffreich und locker, Staunässe vermeiden, im Frühjahr die Pflanze zur hälfte zurückschneiden.
Ernte: Blätter und Triebe können laufend frisch geerntet werden, Zum Trocknen die Triebe während der Blüte ernten.
Verwendung: Kann als Gewürz für Wild, Schweinefleisch, Suppen, Wurst und Bratenfüllung verwendet werden (Sein Aroma gilt als rustikal: Sommerbohnenkraut ist milder).Beide Sorten wirken stärkend, Verdauungsfördernd, und sie sollen lindernd gegen Insektenstiche wirken.

Dill (Anethum graveolens)
Wuchs: Der Dill hat fein gefiederte Blätter, und blüht in Flachen, leuchtendgelben Blütendolden. Die Samen sind bräunlich gefärbt und schmecken relativ bitter.
Standort: Für ihn ist ein geschützter sonniger bis halbschattiger Standort geeignet, Feuchten Boden geben, aber keinesfalls Staunässe.
Ernte: Das Kraut kann frisch verwendet werden, aber auch eingefroren werden. Die Blütendolden können im halbreifen und reifen Zustand geerntet werden.
Verwendung: Das Kraut kann als Jogurtdressing, zu Gurkensalat Fleisch und Fischgerichten verwendet werden. Es wird auch zu Einlegen von Essiggurken und Sauerkraut verwendet. Aus den Samen wird ein magenstärkender, krampflösender Tee bereitet. Aus dem Öl der Samen wird "Dillwasser" hergestellt, das bei Säuglingen Koliken lindert.

Estragon (Artemisia dracunculus)
Wuchs: Wuchshöhe 90 cm, die Blätter sind lang, schmal und spitz zulaufend. Die Blüten sind unscheinbar gelbgrün. Mehrjährig
Standort: Sonnig, warm und trocken gedeiht der Estragon am besten. In kalten Gegenden Winterschutz mit Laub oder ähnlichem geben.
Ernte: Am besten werden junge Triebspitzen verwendet, die auch eingefroren aufbewahrt werden können. Im Frühjahr zur Wachstumsförderung 20 cm über dem Boden abschneiden.
Verwendung: Estragon wird meist an Gerichten wie Fisch, Huhn, Eier-, Käsespeisen und sahnige Sausen verwendet. Er wirkt Appetitanregend, und Harntreibend.

Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)
Wuchs: Die Kapuzinerkresse besitzt runde Blätter und orange Blüten. Sie macht meterlange Triebe und kann mit Rankhilfen an Mauern und Zäunen entlangwachsen. Einjährig
Standort: Sonnig bis halbschattig, nicht überdüngen.
Ernte: Junge Blüten und Blätter nur frisch und in kleinen Mengen verwenden. Unreife junge Blütenknospen und noch weiche Samen können mit Gewürzen in Essig eingelegt (Kapernersatz) werden.
Verwendung: Blüten und Blätter werden als Dekoration verwendet und an Sousen und Quark beigemengt.

Liebstöckl- Maggikraut (Levisticum officinale)
Wuchs: Leuchtend grün, mehrfach geteilte Blätter. Im Spätsommer trägt sie kleine gelbe Blütendolden die in flach, oval und tief gefurchte Samen ausreifen. Mehrjährig.
Standort: Das Maggikraut gedeiht in der Sonne und im Schatten gut, allerdings braucht es einen nährstoffreichen Boden.
Ernte: Die Blätter können nach bedarf geerntet werden.
Verwendung: Mit den Blättern würzt man Suppen, Eintöpfe, Sausen und Marinaden. Sie werden kurz gedünstet als Gemüse verwendet. Ein Aufguss wirkt entwässernd und hilft gegen Blähungen. Für Blumensträuße, Kräutergestecke und Dekorationen geeignet.

Majoran (Origanum majorana)
Wuchs: Die Pflanze wird 25 cm hoch und besitzt ovale, dunkle, graugrün gefärbte Blätter. Aus kugeligen erbsenähnlichen Knospen bilden sich winzige kleine aber zahlreiche Blüten. Die Pflanzen sind bedingt frosthart.
Standort: Er bevorzugt einen warmen sonnigen Platz und braucht lockeren aber nahrhaften Boden.
Ernte: Kann laufend geerntet werden. Zum Trocknen die Stängel kurz vor dem Öffnen der Blüten schneiden.
Verwendung: Werden beim Zubereiten von Eintöpfen, Sausen, Füllungen, Salaten, Eier- und Käsegerichten verwendet. Tipp: Frische Majoranblätter erst kurz vor dem Servieren beimengen. Verdauungsfördernd, Verwendung in Kräuterkissen.

Petersilie (Petroselinium crispum)
Wuchs: Die Pflanze wird bis 45 cm groß. Die Stängel sind grün und biegsam, die Blättre gekräuselt oder glatt und gefiedert. Im zweiten Jahr kann sie gelblich grüne Blüten hervorbringen.
Standort: Petersilie hat eine Keimdauer von 6 bis 8 Wochen. Im Halbschatten pflanzen und einen tiefgründigen nahrhaften Boden geben, Um Fäulnis vorzubeugen keine frische Düngung geben und jährlich den Platz wechseln.
Ernte: Die starken Steile laufend, die Herzblätter stehen lassen.
Verwendung: Petersilie passt zu fast allen Gerichten. z.B. Suppen, Sausen, Fleisch, Fisch, Geflügel, Gemüsegerichten. Die Pflanze wird bei Nierenleiden als Stärkungsmittel und gegen Blähungen eingesetzt. Der Aufguss soll als Gesichtswasser verwendet Sommersprossen bleichen und Äderchen verhindern.

Oregano (Origanum vulgare)
Wuchs: Oregano sieht (außer der Blütenstände) dem Majoran sehr ähnlich. Er bildet Ausläufer.
Standort: Die Pflanze benötigt einen Standort mit gutem Wasserabzug, sie gedeiht in sonnig und steinigem Boden sehr gut. Ältere Pflanzen im Frühjahr stark schneiden, um das Wachstum zu fördern.
Ernte: Triebe und Blätter laufend. In der Blütezeit haben die Blätter das stärkste Aroma, deshalb zur Aufbewahrung in der Blütezeit ernten und trocknen oder einfrieren.
Verwendung: Wird bei Pizza, Sausen, Ragout und Geflügel verwendet. Auch zum Würzen von Salaten und Gemüse wie Tomaten, Bohnen und Zucchini geeignet.

Pfefferminze (Mentha spicata - X piperita)
Wuchs: Die krautige Pflanze erreicht eine Höhe von 80 cm und vermehrt sich durch Wurzelausläufer. Die Blätter sind oval gezähnt. Im Herbst entstehen kleine blau-violette in Ähren stehende Blüten.
Standort: Die Pfefferminze liebt einen sonnigen bis halbschattigen Platz und einen feuchten Boden. Achtung: Vermehrt sich durch Wurzelausläufer wie "Unkraut".
Ernte: Können laufend geerntet werden. Es gibt verschiedene Minzendüfte wie z.B. Apfelminze, Orangenminze, Schokoladenm., Basilikumm.
Verwendung: Sie ist als Erfrischungsgetränk beliebt aber auch bei Kartoffeln, Erbsen Kürbissen und anderen Gemüsesorten kann ein Zweig mitgekocht werden. Oder warum nicht Lammbraten mit Minzesause? Kalter oder heißer Minzentee wirkt erfrischend und wohltuend für Magen und Verdauung.

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
Wuchs: Er kann bis 2 m hoch werden. Die Blätter sind auf der Blattoberseite dunkelgrün, auf der Blattunterseite silbergrau etwa 2,5 cm lang und 0,3cm breit. Die Stängel werden mit der Zeit holzig. Rosmarin blüht in blauen zweilippigen Blütenröhren.
Standort: Sonnig und warm, durchlässigen und trockenen Boden. Er ist bis ins Weinbaugebiet frosthart, ansonsten in Kübeln pflanzen und im Winter hineinstellen.
Ernte: Rosmarin kann übers ganze Jahr geerntet werden.
Verwendung: Wird als Gewürz bei Fleisch, Eintöpfen, Schmorgerichten, Fisch und Reisgerichten verwendet. Ein Aufguss soll nervenstärkend wirken. Für Kräutersäckchen geeignet.

Ringelblume (Calendula officinalis)
Wuchs: Sie wächst aufrecht bis 40 cm. Die spitzen ovalen Blätter sind ca. 12 cm lang und behaart. Die Blüten sind gelb oder orange. Die Ringelblume wird auch als Zierpflanze verwendet.
Standort: Diese Pflanze liebt einen lockeren nahrhaften Boden in der Sonne oder im Halbschatten. Sie ist auch für Kübel und Kisten geeignet. Die Ringelblume wirkt sich positiv auf die Bodengesundheit aus und wird deshalb viel in Bauerngärten mit Gemüse gemischt bepflanzt.
Ernte: Die Blüten in Trockenperioden ernten und luftig trocknen.
Verwendung: Die leicht bitteren Blütenblätter verwendet man zu Fisch- und Fleischsuppen, Reisgerichten, Kuchen und Salaten. Ringelblumensalbe ist eine heilende Hautcreme.

Salbei (Salvia officinalis)
Wuchs: Die Pflanze wird 60 cm groß, die Stängel sind hart und holzig die Blätter sind oval bis 6 cm lang. Sie macht im Sommer blauviolette ährenförmige Blütenstände.
Standort: Sonnig und warm, trocken durchlässigen Boden um Staunässe zu vermeiden. Winterschutz nötig.
Ernte: Es können laufend junge Blätter und Triebspitze geerntet werden.
Verwendung: Salbei wird zu fetten Fleischgerichten Fischgerichten und Sausen verwendet. Die Blätter wirken antiseptisch, der Tee wird bei Halsentzündungen und zur Nervenberuhigung getrunken.

Ysop (Hyssopus officinalis)
Wuchs: Die Pflanze wird etwa 60 cm groß und besitzt dunkelgrüne lanzettlichte Blätter. Im Sommer bildet sie eine violettblaue Blüte.
Ysop verströmt einen intensiven Duft.
Standort: Er liebt trockenen, lockeren und warmen Boden.
Ernte: Blätter und Triebe werden laufend frisch geerntet.
Verwendung: Die frischen oder getrockneten Blätter und Blüten gibt man in Suppen, Ragouts, Eintöpfe und Wurstfüllungen. Frische Blätter sind zum würzen von Salaten geeignet. Ysop hilft bei Husten, Erkältung, Bronchitis und als Gurgelmittel gegen Halsentzündungen.

Thymian (Thymus vulgaris)
Wuchs: Thymian ist kleinwüchsig und wird etwa 20 cm hoch. Die Blätter sind winzig und je nach Sorte grün, graugrün oder buntgefleckt. Im Sommer erschienen Blüten in Büscheln.
Standort: Er gedeiht im trockenen Boden und in der vollen Sonne am besten. Bei uns ist er bedingt winterhart.
Ernte: Die Blätter und Triebspitzen laufend ernten.
Verwendung: Thymian gibt man mit Petersilie in Huhn und Schweinefleisch aber auch in Suppen und Eintöpfen. Er wird aber auch für andere Fleischsorten, Fisch und Gemüse verwendet.
Der Aufguss kann als Mundspülung zum Gurgeln und zur Säuberung von Schnitt- und Schürfwunden verwendet werden.

Zitronenmelisse (Melissa officinalis)
Wuchs: Die rasch wachsende Pflanze wird bis zu 90 cm hoch und hat ovale leicht gezähnte Blätter die nicht geädert sind. Die weiße Blüten sind klein und unscheinbar.
Standort: Zitronenmelisse gedeiht in der Sonne oder im Halbschatten gut. Der Boden sollte nicht zu feucht sein.
Ernte: Zitronenmelisse wird laufend geerntet.
Verwendung: Frische Blätter gibt man in Salaten, garniert kandiert sie als Kuchendekoration oder garniert mit ihnen Fisch- und andere Gerichte. An Sommerdrinks und Fruchtsäften wirken sie erfrischend.
In Rezepten können sie als Ersatz für Zitronenschalen verwendet werden.

Baldrian (Valeriana officinalis)
Wuchs: Baldrian ist mehrjährig hat große Blätter und einen verholzten Wuchs.
Standort: Baldrian gedeiht fast überall gut.
Ernte: Im Herbst einen Teil der Wurzel ernten und trocknen.
Verwendung: Baldrian ist ein Heilkraut und wird hauptsächlich zur Beruhigung verwendet.

Johanniskraut (Hypericum perforatum)
Wuchs: Diese Pflanze ist mehrjährig, ausläuferbildend und hat längliche kleine Blätter. Sie bildet gelbe Blüten.
Standort: Der Boden sollte locker und durchlässig sein. Sie liebt volle Sonne.
Ernte: Die Ernte der Blätter und Blüten erfolgt erst in der Blütezeit.
Verwendung: Aus in Öl gelegte Blüten entsteht das Johannisöl. Der Tee hingegen wirkt beruhigend und nervenstärkend.

Waldmeister (Galium odoratum)
Wuchs: Der Waldmeister ist mehrjährig, kriechend und bildet sternförmige schmale Blätter. Die weißen Blüten duften.
Standort: Galium liebt einen schattigen Platz und einen humos feuchten Boden.
Ernte: Die Ernte erfolgt ab dem zweiten Jahr während der Blüte.
Verwendung: Er wird bei der Käseherstellung verwendet. Auch im Jägermeister ist er enthalten. Ein Tee wirkt sich wohlwollend für die Leber und Niere aus.

 
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